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Amazon Echo Spot Test 2018

Produktbewertung

Klang

Ausstattung

Bedienung und Mobilität

Design

Preis/Leistung

Gesamt
bewertung

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Amazon baut sein Sortiment an Amazon Echo Lautsprechern stetig aus. Mit dem Echo Spot ist nun ein weiteres Modell im Handel erschienen. Allerdings ist dies kein gewöhnlicher Lautsprecher, sondern der Echo Spot ist nach dem Echo Show der zweite Echo Lautsprecher für Alexa, der auch ein integriertes Display bietet. Damit ist der Echo Spot also kein klassischer Lautsprecher, wie es bei den auf dieser Webseite bisher getesteten Wlan Lautsprechern der Fall ist. Sondern der Echo Spot ist mehr. Aber wie gut ist dieses „mehr“, was taugt das Gerät und wofür könnt ihr ihn gut einsetzen? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen uns in unserem Echo Spot Test.

Echo Spot kompakt

Kompakt passt durchaus ganz gut zu der kleinen und runden „Knutschkugel“ aus weißem oder schwarzem Kunststoff mit dem eleganten Design. Aber was hat der Amazon Echo Spot sonst noch zu bieten? Wir haben alle wichtigen Vor- und Nachteile kompakt für euch zusammengefasst:

Vorteile:

  • die zahllosen Möglichkeiten von Alexa
  • Steuerung per Sprache
  • Bildschirm und rudimentärer Lautsprecher in einem
  • coole Optik
  • kompakte Bauweise

Nachteile

  • relativ bescheidener Klang
  • integrierte Kamera nicht jedermanns Geschmack

Lieferumfang:

  • Echo Spot
  • Netzteil/Kabel (1,8 m)
  • die Karte
  • „Zum Ausprobieren“
  • und Kurzanleitung

Der Klang

Um eines klarzustellen: der Amazon Echo Spot ist kein klassischer Lautsprecher, von dem ihr wahre Klangwunder erwarten dürft. Das kann das 104 x 97 x 91 mm große und 1170 g schwere Gerät nicht erfüllen, da schließlich lediglich ein einziger 36 mm-Hochtonlautsprecher darin verbaut ist. Wollt ihr einen „richtigen“ Lautsprecher für den Musikgenuss, solltet ihr also einen großen Bogen um den Echo Spot machen, da dieser die Erwartungen nicht erfüllen kann. Sucht ihr hingegen eine Art Schaltzentrale samt Display für euer Zuhause, mit der ihr über Alexa und eure Stimme unter anderem die Musikwiedergabe, euer Smart Home, Aufgaben und Co steuern könnt, dann solltet ihr weiterlesen.

Um noch einmal genauer auf den Klang des Echo Spot einzugehen: er klingt solide und besser als der Echo Dot. Um ihn z. B. morgens als Wecker zu verwenden, reicht der integrierte Lautsprecher durchaus, um euch dann mit eurer Lieblingsmusik wecken zu lassen. Mehr kann und will dieser kleine Lautsprecher aber auch nicht leisten, da ihm einfach die Power für Bässe und richtigen Musikgenuss fehlt.

Funktionen und Ausstattung

Dafür kann er aber eben vieles anderes. Um noch einmal das Szenario mit dem Wecker auf dem Nachttisch aufzugreifen: Dank dem integrierten Display seht ihr immer, wie spät es gerade ist – entweder als Zahl oder als digitales Ziffernblatt, dass ihr in vielen verschiedenen Styles auswählen könnt. Abends stellt ihr ihn dann per Stimme, z. B. mit „Alexa, wecke mich morgen früh um 7 Uhr“. Dann piept der Echo Spot mit dem in der Alexa App eingestellten Weckton. Neuerdings könnt ihr euch aber auch mit eurer eigenen Wunschmusik wecken lassen, z. B. eurem Lieblingslied, einer hierfür angelegten Playlist von Amazon Music oder einem Radiosender eurer Wahl.

Seid ihr dann wach, lasst ihr euch die aktuellen Nachrichten aufsagen oder werft einen akustischen Blick (was für ein Wortspiel…) in euren Kalender. Hier macht sich der Echo Spot wirklich gut und ist sehr praktisch. Natürlich kann er noch viel mehr, denn Amazon Echo Alexa – oder kurz Alexa – hat bereits hunderte Fähigkeiten und lernt jeden Tag dazu. Hierzu zählt unter anderem die Videotelefonie, wobei das Display und die Kamera des Echo Spot hier ihre Sternstunde haben. Alle Funktionen an dieser Stelle aufzuzählen würde aber eindeutig den Rahmen dieses Echo Spot Tests sprengen.

Bedienung und Verbindung

Die primäre Bedienung des Echo Spot erfolgt mit eurer Stimme – das sollte jedem klar sein. Zusätzlich hat er aber noch drei Tasten auf der Geräteoberseite. Der mittlere Knopf ist dazu da, um die integrierten Mikrofone zum Empfangen eurer Sprachbefehle sowie die Kamera in der Lautsprecherfront zu deaktivieren, wenn ihr dies wünscht. Links und rechts daneben gibt es zudem noch je einen Knopf, mit dem ihr die Lautstärke lauter und leiser drehen könnt. Dies geht aber natürlich alternativ auch per Sprachbefehl wie „Alexa, lauter“, um die Lautstärke der wiedergegebenen Musik schrittweise zu erhöhen. Jede Funktion bzw. jeder Skill von Alexa hat hierbei ihre eigenen Befehle, die man erst einmal kennen und lernen muss. Hat man diese aber erst einmal verinnerlicht, kann Alexa zusammen mit dem Echo Spot das eine oder andere im Leben schon vereinfachen…

Ein paar Zeilen wollen wir noch zur Verarbeitung verlieren. Diese ist, wie man es von Amazon kennt und erwartet, top – so zumindest bei dem uns vorliegenden Testgerät. Gleiches gilt auch für die erstmalige Installation und Einrichtung. Bestellt ihr euren Echo Spot bei Amazon, ist euer Amazon-Konto bereits hinterlegt. Dann müsst ihr eigentlich nur noch das Stromkabel in die Steckdose stecken, um das Gerät hochzufahren. Anschließend begrüßt euch Alexa. Nach dem ihr euren Wlan-Schlüssel für die erforderliche Internetverbindung eingebeben habt, was dank dem Touchscreen komfortabel geht, auch wenn die Tasten recht klein sind, sind der Echo Spot und Alexa dann auch eigentlich schon einsatzbereit und warten auf eure Befehle und Wünsche.

Design und Preis

Optisch fällt der Echo Spot auf jeden Fall aus der Reihe. Nicht nur wegen seiner runden Form, sondern eben auch wegen des bereits mehrfach thematisierten Displays auf der Vorderseite, das leicht schräg nach oben geneigt die Front dominiert. Auf den ersten Blick mag die Größe allerdings täuschen. Denn das eigentliche Display ist nicht so groß, wie die schwarze Glasfront auf der Vorderseite. Hierin ist auch die Kamera versteckt. Der eigentliche Darstellungsbereich des Bildschirms ist ein ganzes Stück kleiner, aber für die gedachten Zecke des Echo Spot ausreichend groß. Etwas unglücklich finden wir, dass auch bei der weißen Version, die es neben dem schwarzen Modell aktuell im Handel gibt, die Front ebenfalls schwarz ist. Allerdings lässt sich dies vermutlich auch aufgrund das darin integrierten Displays technisch nicht anders lösen.

Kommen wir zum Preis. Der Echo Spot kostet aktuell zum Verkaufsstart bei Amazon sowohl in Schwarz als auch Weiß 129,99 Euro. Das ist im Vergleich zu den anderen Amazon Echo Geräten durchaus ein angemessener Preis, wie wir finden.

Unser Test Fazit zum Echo Spot

Für den aufgerufenen Preis dürft ihr allerdings keinen brillant klingenden Lautsprecher wie den Sonos PLAY 1, den Testsieger in unserem Wlan Lautsprecher Test erwarten. Das kann und will der Echo Spot nicht sein. Stattdessen ist er eher vergleichbar mit dem kleinen Echo Dot, aber eben mit Display. Dies bedeutet, dass der Echo Spot eher eine Kommandozentrale für die Nutzung der zahllosen Möglichkeiten von Amazon Echo Alexa gedacht ist. Wollt ihr wirklich grandios klingenden Musikgenuss erleben, müsst ihr den Echo Spot mit einem anderen Lautsprecher verbinden, z. B. über ein (nicht im Lieferumfang befindliches) Klinkenkabel. Dann könnt ihr eure Musik per Zuruf steuern und je nach Dienst und Unterstützung z. B. auf dem Display des Spot den Text der Lieder mitlesen – ideal zum Mitsingen!

January 26, 2018

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